Wir trafen uns im Spitzingsee-Gebiet zum Lawinen-Such-Training – bewaffnet mit LVS-Gerät, guter Laune und einer gesunden Portion Neugier. Die Anreise erfolgte ganz vorbildlich entweder mit Öffis oder in Fahrgemeinschaften. Nach einer kurzen Lagebesprechung (alle da? keiner verschüttet? gut!) ging es auch schon los.
Ausgestattet mit Grödeln, Schneeschuhen, Tourenski oder Splitboard machten wir uns auf den Weg zu einem passenden Plätzchen im freien Gelände. Dort starteten wir mit den Grundlagen, bevor es ernst wurde: Verschüttetensuche in der Praxis. Piepsen, Sondieren, Schaufeln – jeder durfte ran. Anschließend warfen wir noch einen fachmännischen Blick auf den Schneedeckenaufbau im selbst gegrabenen Profil. Spoiler: Schnee ist komplizierter, als er aussieht.
Danach zogen wir weiter Richtung untere Firstalm. Bevor es dort aber gemütlich wurde, stand noch eine Gruppenübung auf dem Programm. Diese zeigte eindrucksvoll, wie entscheidend eine klare Aufgabenverteilung bei der Verschüttetensuche ist – Chaos hilft hier leider niemandem.
Anschließend folgte die wohlverdiente Belohnung: Einkehr in der Alm. Gut gestärkt löste sich die 14-köpfige Gruppe langsam auf. Die Öffi-Fraktion machte sich auf direktem Weg zum Bus, während wir Ski- und Splitboardgeher noch einen Abstecher auf den Stümpfling einlegten. Beim Aufstieg genossen wir den traumhaften Blick auf die umliegenden Berge, die in der Spätnachmittagssonne leuchteten.
Eine kurze Abfahrt zurück zu den Autos rundete diesen für alle spannenden, lehrreichen und rundum gelungenen Tag ab.